IOM Kompaßregatta

Am 2. und 3. November trafen sich 21 Segler zur IOM-Schwerpunkt-Regatta an der Bevertalsperre bei der SVWu. Auch Segler aus den Niederlanden und Belgien waren angereist. Da der Freitag Feiertag war reisten die ersten schon einen Tag vorher an. Segeln an diesem nicht offiziellen Regattatag viel leider wegen sehr viel Regen buchstäblich ins Wasser.

Nach einem gemütlichen Freitagabend wurden Samstag morgens ab 8:30 Uhr zum ersten Start die Boote fertig gemacht.

Ab 20 Boote wird der Übersichtlichkeit auf dem Wasser wegen in 2 Gruppen nach dem HMS-System gestartet.

Zuerst werden 2 Einteilungsläufe gesegelt, die wahllos zusammengesetzt werden. Bei 21 Teilnehmern gehen aus diesen beiden Einteilungsläufen jeweils die ersten 4 in den A-Lauf und die restlichen Teilnehmer (13) in den B-Lauf. Nun wird als erstes der B-Lauf mit 13 Booten gestartet. Aus diesem B-Lauf steigen die ersten 4 in den A-Lauf auf. So starten 12 Boote im A-Lauf (8 Boote aus den beiden Einteilungsläufen und die 4 Aufsteiger).

So wird gewertet:

Die 12 Boote aus dem A-Lauf bekommen die Punkte ihres Ergebnisses (also 1-12 Punkte). der fünfte des B-laufes bekommt 13 Punkte. Der sechste des B-Laufes 14 Punkt usw. bis zum letzten des B-Laufes mit 21 Punkten. So ergibt sich für die erste Wettfahrt aus beiden Läufen ein Ergebnis von 1-21. Jetzt wird wieder der B-Lauf gestartet. Dieser setzt sich zusammen aus den 9 verbliebenen aus dem ersten B-Lauf und 4 Absteigern aus dem A-Lauf den 4 letzten aus dem A-lauf). So starten jetzt wieder 13 Boote im B-Lauf. Und das Spiel fängt von vorne an. Es steigen also immer aus dem B-Lauf 4 Boote auf und aus dem A-Lauf vier Boote ab. Dies kann bedeuten, dass ein Boot was immer absteigt und immer aufsteigt nie eine Pause hat und die gesamten 42 Läufe im Einsatz ist.

Bei mäßigem bis frischen Wind aus Süd wurden am Samstag 13 Läufe gesegelt (also insgesamt 26. 13 A und 13 B-Läufe. Eine Laufzeit betrug zwischen 12 und 15 Minuten). Sogar Petrus hatte ein Einsehen. Entgegen den Wettervorhersagen wurde es im Tagesverlauf immer trockener, also von oben meine ich.

Südwind ist für das RC-Segeln (radio controlled) optimal, da sich der Druck lange über die offene Bever aufbauen kann. So wurde der Kurs direkt vor der SVWu ausgelegt und vom Ufer aus gesteuert und taktiert. Über den Tag hin wurde der Wind dann stärker, sodass einige Boote auf das kleinere B-Rigg umgerüstet wurden. Die Boote die auf A-Rigg blieben, besichtigten dann besonders auf dem Vorwindkurs öfters mit dem Bug die Unterwasserwelt der Bever.

Der Wasserstand der Bever war dieses Jahr von Vorteil, da man wie auf einer Tribüne am Ufer stand und somit etwas erhöht auf den Kurs schauen konnte. Das Dreidimensionale verstärkt sich dadurch, was ein besseres Steuern und Taktieren ermöglicht.

Den Samstag beendeten wir dann mit einem gemütlichen Grillabend bei leckeren Salaten und Grillgut.

Sonntag das gleiche Bild, Südwind, trocken aber weniger Wind. Und bewundernde Kommentare zum neuen Toilettenhaus, die Duschen wurden gerne und gut angenommen.

Es wurden noch 8 Läufe gesegelt, sodass wir über die Tage insgesamt 42 Läufe absolviert haben (21 A- und 21 B-Läufe). Dies ist auch für RC-Segeln eine sehr hohe Anzahl. Dies wurde eben durch die konstante Windrichtung ohne großes Kursumlegen möglich.

Sehr positiv, die Bever ist dieses Jahr wieder krautfrei. Es ist kein Teilnehmer durch Kraut am Kiel benachteiligt worden. Um 13:30 beendeten wir dann die Serie. Nach der Siegerehrung um 14:30 Uhr und dem anschließenden Aufräumen ging ein sehr schönes und für die SVWu sehr erfolgreiches Wochenende zu Ende.

Norbert

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