Am 04./05.06.2016 fand das erste Event der Deutschen Junioren Segel-Liga in der Region West statt. Wir traten an dem Sorpesee gegen 14 andere Vereine an. Den Donnerstag zuvor hatten wir nocheinmal ein Trainig zusammen absolviert, dieses lief sehr gut.

 

Samstag morgen trafen wir uns alle eine viertel Stunde vor der Steuermannsbesprechung, um die wichtigsten Punkte für das anstehende Wochenende noch einmal durchzugehen. Dabei warfen wir einen Blick auf den See, dieser war spiegelglatt. Erst langsam baute sich der Wind auf und auch unsere Anspannung stieg an. Danach hieß es also schnell umziehen und für die Teams, die im ersten Rennen segelten, schnell aufbauen und rausfahren. Wir waren zum Glück noch nicht dran.

So konnten wir uns von Land aus anschauen, wie sich die anderen Teams beim Einsegeln schlugen. Pünktlich zum Start war der Wind auch wieder weg, so dass eine lange Startverschiebung folgte. Nach der Wartezeit konnten auch wir unser Können unter Beweis stellen.

Dieses Format des Segelns war für die meisten von uns etwas ganz Neues. Dies zeigte sich anschließend ganz anschaulich: Nachdem wir im ersten Lauf beim Start leider nicht so gut weg kamen, starteten wir beim 2. Lauf umso besser. Beim 3. Start blieben wir leider in der nach hinten gespannten Ankerleine hängen, da diese nicht gekennzeichnet war. Im nächsten Rennen schien alles richtig gut zu laufen, doch leider ließ der Wind im Laufe des Rennens nach. Die Wettfahrtleitung brach mit falschen Signalen ab, kurz bevor wir als erste ins Ziel gesegelt wären. Ihren Fehler sah die Wettfahrtleitung nicht ein, so dass wir diese Wettfahrt nocheinmal segelten. Bei der Wiederholung hatten wir dann einen Frühstart. Nach einem vepatzen Start, war es sehr schwierig weiter nach vorne zu kommen, da die Läufe nur rund 20 Minuten dauerten. Das erfordert maximale Konzentration und blitzschnelle Reaktionen, um die Gegner auszumanövrieren oder einen Vorteil für sich heraus zu holen.

Da der Wind immer mehr nachließ beendete der Wettfahrtleiter den Regattatag noch vor unserem nächsten Startversuch. Nach dem Abendessen ließen wir den aufregenden Tag bei einer Pasta-Party gemütlich ausklingen.

Der nächste Tag versprach ein wenig mehr Wind. Doch nach dem frustierenden Samstag funktionierte vieles nicht wie es sollte, nach einer gemeinsamen Aussprache, klärten wir die Aufgabenverteilung erneut. Dadurch waren wir relaxter und konnten unsere Leistungen steigern. Zwei erste und ein zweiter Platz waren der Beweis dafür. Doch leider reichte es nicht mehr für einen Sieg und die damit verbundene Qualifikation für das Finale in Hamburg.

Insgesamt war dies ein gelungenes Event, welches Lust auf mehr macht.

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