Am Samstag, 11.02.2018 erfüllte sich für Silas ein großer Wunsch! Dank „Mutti“ Regina gab es eine Sondergenehmigung vom Wupperverband, die es uns möglich machte die sonst zum Wassersport im Winter gesperrte Bever am Karnevalswochenende zu nutzen.

Da viele ihre Boote im Winterlager haben oder es vielleicht dem ein oder anderen auch einfach zu ungemütlich war, blieben wir alleine. Felix im unermüdlichen Einsatz mit dem Motorboot, Ronald als große Hilfe beim Wassern des Motorbootes und ich als notwendige Begleitung. Eingepackt wie die Eskimos begleiteten wir Silas und seinen neuen Laser GER 213666 also auf die teilweise zugefrorene Bever.

Silas muss es sehr warm ums Herz gewesen sein, segelte er mit großer Ausdauer bei leichtem Wind und etwa 2 Grad Lufttemperatur alle eisfreien Bereiche der Bever ab. Im Arm an der zornigen Ameise mussten wir ihn auf dem Rückweg sogar mal kurz abschleppen, da die Eisplatten sich so ungünstig verschoben hatten, dass wir mit dem Motorboot eine Rinne frei fahren mussten. Spannend waren die Geräusche, die das Eis durch die leichten Wellen vom Motorboot erzeugte und interessant anzusehen, wie weit sich Risse in der dünnen Eisfläche bildeten und fortsetzten. Nach gut 1,5 Stunden legten wir eine Pause zum Aufwärmen ein, tranken heißen Tee und stärkten uns ein wenig. Danach zog es Silas noch einmal aufs Wasser. Zunehmender Nebel und einschlafender Wind beendete den Wasserspaß nach einer guten Stunde.

Am Rosenmontag ging es dann noch einmal zur Bever. Da ich bis mittags arbeiten musste übernahm Tobias (Silas großer Bruder) die Begleitung von Felix auf dem Motorboot. Das Eis hatte sich zu großen Teilen aufgelöst und es blinzelte sogar ab und zu die Sonne mal durch die dicken Wolken, aus denen zuvor auch Schnee- und Graupelschauer gekommen waren. Insgesamt sicher eine verrückte Aktion, aber mit großer Wirkung. Silas ist unendlich glücklich, dass er seinen „Wasserteufel“ schon vor dem ersten Trainingswochenende im März in Steinhude probesegeln konnte und ich empfand die Zeit auf dem Wasser als sehr entspannend, war es dort so schön ruhig und friedlich………

Ein großes Dankeschön an alle, die zur Umsetzung dieses Projektes beigetragen haben!!!

Sandra Reck

2. Jugendvorsitzende

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