Die Begeisterung für unser Projekt Segelbundesliga war bei der Qualifikation spürbar. Das Qualifikationsteam wurde gleich von 6 Vereinsmitgliedern, die sich die Zeit genommen hatten, uns vor Ort in Glücksburg auf dem Wasser und an Land zu unterstützen, begleitet!

Leider begann die Anreise für Familie Roos etwas holprig. Sie mußte auf dem Hinweg ihr Wohnmobil in Hamburg mit einem Motorschaden zurücklassen. Dies hatte zur Folge, daß sie erst am Freitag eintraf und sich erst eine neue Unterkunft suchen mußte. Zum Glück wurde ein Haus in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort gefunden, das für das ganze Team eine trockene und warme Basis bot.

Am Freitag starteten wir dann sehr erfolgreich mit einem zweiten und ersten Platz in die Qualifikation. Zu Beginn hatten wir 4 Windstärken, es flaute aber im Laufe des Tages auf Bedingungen ab, die wir von der Bever her kannten. Wir beendeten den Tag mit einem gemeinsamen Essen in einem gemütlichen Restaurant.

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Am Samstagmorgen mußten wir bereits vor dem ersten Start mit den Shuttle-Motorbooten auslaufen und mehr als eine halbe Stunde bei kaltem Wind auf unseren Einsatz warten. Es wehte an diesem Tag durchgehend mit 4-5 Bft. Hinzu kam eine steilen aber kurze Welle. Das erste Rennen beendeten wir auf einem unglücklichen dritten Platz, weil wir mit einem spektakulären Sonnenschuß „auf der Ziellinie“ den zweiten Platz abgaben. Anschließend folgten ein zweiter Platz. Bis dahin waren wir mehr oder weniger auf Aufstiegskurs. Leider folgten anschließend zwei fünfte Plätze, wobei wir bei einem der beiden Rennen am Start regelwidrig von einem anderen Boot behindert wurden. Die beiden Platzierungen warfen uns deutlich zurück und verschlechterten unsere Chancen auf den Aufstieg erheblich. Sogar das Erreichen des Finales war in Gefahr. Dementsprechend war die Stimmung nach dem Reinkommen im Team auch betrübt.

Dank den Videoaufnahmen unserer Begleiter auf dem Vereinsmotorboot, konnten wir unsere Fehler des Tages allerdings gut analysieren und sollten diese am nächsten Tag vermeiden. Wie schon am Vorabend gingen wir als Team anschließend gemeinsam Essen.

Am Sonntag, dem letzten Wettfahrttag, mußten wir zunächst den letzten noch ausstehenden Halbfinallauf segeln. Uns war dabei klar, daß wir das Finale nur mit einem Sieg erreichen konnten. Dennoch blieben wir ruhig und gewannen souverän das Rennen. An Land erfuhren wir dann, daß wir uns auf Platz 16 liegend für das Finale qualifiziert hatten.

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Nach einer kurzen Steuermannsbesprechung ging es dann wieder aufs Wasser, wobei die verbleibenden 18 Teams die restliche Zeit auf dem Wasser verbringen mußten. Denn in den letzten vier Flights wurden jeweils nur 3 Rennen gesegelt, so daß quasi 12 Teams auf den Booten unterwegs waren und 6 Teams auf einem Motorboot warten mußten.

Wir waren gespannt, wie wir uns bei den Finalläufen, an denen nur noch die besten Teams teilnahmen, schlagen würden. Im ersten Rennen haben wir durch einen völlig mißlungenen Start einen sechsten Platz gefahren, womit die Qualifikation für die 2. Segelbundesliga endgültig erledigt war. Im Anschluß konnten allerdings feststellen, daß wir in der Lage waren, auch mit den Spitzenteams mitzuhalten. Mit den Plätzen 4, 2 und 2 fuhren wir uns insgesamt auf den 14ten Platz vor, wobei uns im letzten Rennen trotz einer unberechtigten Strafdrehung noch der 2. Platz gelang. Am Ende fehlten nur 7 Punkte auf den letzten Qualifikationsplatz und irgendwie hatten wir das Gefühl, es wäre mehr drin gewesen.


Zum Abschluss stand noch eine gründliche Reinigung des Vereinsmotorbootes an.

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Auch wenn es uns leider dieses Jahr noch nicht gelungen ist, in die 2. Segelbundesliga aufzusteigen, waren wir nah dran und haben uns als Segler-Vereinigung Wuppertal mehr als achtbar geschlagen. Der Joersfelder Segelclub, der knapp hinter unserem Trainingspartner, dem Segelclub Ville, Zweiter geworden ist, hat dies erst im vierten Anlauf geschafft. Dabei ist der Joersfelder Segelclub Mitausrichter der Warnemünder Woche und hat in seinen Reihen sogar aktuelle Olympioniken.

Nächstes Jahr sind wir dann an der Reihe!

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Euer Segelbundesligateam

 

 

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